Chronik

Angefangen hat alles am 12. März 1972 in der Gaststätte "Junkersdorfer Hof"im alten Ortskern von Junkersdorf. Es trafen sich die Herren Heinz Bahn, Hans Dünnwald, Alois Fössing, Hans Groenenwald, Peter Neuburg, Rudolf Pick, Leo Rommerskirchen, Jochen Sladeczek und der Gastronom Heinz Dohm. Gemeinsam gründeten diese Männer den Sportkegelclub Sport Kegler 72 Junkersdorf. Der neu gegründete Sportkegelklub, mit seinem 1.Vorsitzenden Heinz Dohm wurde Mitglied im Verein Sport-Kegel-Gemeinschaft Köln-Land. Dieser Verein setzte sich zusammen aus den Sportkegelklubs BW Brühl, SK Frechen und KSC Hürth. Mit der Mitgliedschaft im Verein Sport-Kegel-Gemeinschaft Köln-Land wurde man gleichzeitig Mitglied, im Keglerverband des Gau Mittelrhein, der im vergangen Jahr sein 75jähriges Jubiläum feierte, auch Mitglied im Westdeutschen Keglerverband e.V. und damit auch Mitglied im Deutschen Kegler Bund e.V. Im Gründungsjahr hatte der Sportkegelklub 58 Mitglieder. Mit einer Damen- und zwei Herrenmannschaften wurde an den Ligenspielen der Saison 72/73 im Gau Mittelrhein teilgenommen. Auf der Kegelbahn, in der Gaststätte Junkersdorfer Hof, auf einer Holzkegelbahn, spielten die Sportkeglerinnen und Sportkegler.Ein Heimspieltag begann am Samstagmittag und endete am Sonntagnachmittag. Ein Liegenspieltag, an dem 6 Mannschaften spielten, dauerte 1 ½ Tage bis der Sieger und die weiteren 5 Placierten feststanden.

 

1973

In diesem Jahr, mietete der Sportkegelklub am Ortsrand von Junkersdorf, in der Gaststätte „Haus Junkersdorf„ eine 2 Bahnanlage an. Das war der erste Sportstättenwechsel von mehreren, die von den Sportkeglerinnen und Sportkeglern in den 40 Jahren durchgeführt wurden. Die Gaststätte befand sich im Haus der Gothaer-Versicherung, auf der Aachener Str. Nr. 1141 Jetzt wurde der Heimspieltag an einem Sonntag abgewickelt, was ein großer Schritt in die Zukunft für alle Aktiven war. Die ersten Zuschauer aus Junkersdorf und der Umgebung besuchten unsere Wettkämpfe.

 

Viel den Lesern des Kölner Stadtanzeigers ein Artikel mit der Überschrift „Ein Traum ging in Erfüllung„ auf. Eine neue Vierbahnanlage, das Junkersdorfer Kegelkasino, wurde von den Sportkeglern SK 72 Junkersdorf offiziell eingeweiht.Der damalige 1. Vorsitzende des Gau Mittelrhein, Lory Radermacher gratulierte dem Sportklub auf der Einweihungsfeier mit den Worten. Ich zitiere „ im ganzen Gaugebiet kann man eine derartige Anlage suchen. Hier fehlt es aber auch an nichts, weder an der Anlage noch an der Gastronomie„. Zitat Ende. Eine Woche lang bestand die Möglichkeit für alle Sportkeglerinnen und Sportkeglern aus den Bundesländern unsere neuen vier Kunststoffbahnen kennen zu lernen. Jeder der wollte, hatte die Möglichkeit, das Bundes-Kegel-Sport- Abzeichen zu erspielen. Alle Teilnehmer waren beeindruckt von der super Bahnanlage, und über ihre guten erspielten Leistungspunkte. Im gleichen Jahr wurde mit der Jugendarbeit, unter der Leitung des Jugendleiters Leo Rommerskirchen begonnen. Unsere Jugend machte mit großen Erfolgen in allen Jugendwettbewerben auf sich aufmerksam. Mädchen und Jungen nahmen an allen Jugendwettkämpfen im Gau Mittelrhein und auch darüber hinaus teil. Die Besten wurden für Einsätze in den Auswahlmannschaften des Gau Mittelrhein abgestellt. Zeitweise nahmen 16 Jugendliche am Training und an den Wettkämpfen der Jugend teil. Mit unserem Sportkegelklub ging es sportlich weiter aufwärts und auch die Mitgliederzahl nahm stetig zu. Nach drei Jahren war die Mitgliederzahl so stark angewachsen, dass man sich auf einer Mitgliederversammlung dazu entschloss, Damen und Herren klubintern zu trennen und gemeinsam einen neuen Kegel Sport Verein zu gründen.

1975/76

Nach Austritt aus der Sport-Kegel-Gemeinschaft Köln-Land wurde am 1. Januar 1975 der Verein Sport Kegel Gemeinschaft Junkersdorf e.V. nach der Vereinssatzung vom 04. November 1974 gegründet. Der Verein setzt sich geführt von einem Vorstand für Verein und Klub, aus den Mitgliedern der beiden Sportkegelklubs Sport Kegler 72 Junkersdorf und Damen Sport Kegelklub 72 Junkersdorf zusammen. In diesem Jahr wurde auch der erste Kontakt zum KSV Simmern geknüpft. Unter den Mitgliedern beider Vereine entstand eine langjährige herzliche Freundschaft, die auch heute noch besteht. Im jährlichen Wechsel, fanden die Treffen in Simmern und in Köln statt. Bei diesen Treffen wurde auch in einem sportlichen Wettkampf um einen Wanderpokal gespielt. In den gemütlichen Abendveranstaltungen wurden dann begonnene Freundschaften vertieft. Gerne erinnern wir uns an die freundlichen Empfänge im Rathaus oder im Schinderhannesturm in Simmern zurück. Unvergesslich ein Grillfest an einem Samstagmorgen auf der Opelwiese im Soonwald, bei bestem Sommerwetter. Ein Vorkommando unter der Leitung von Karl Heinz Giesselbach und guten Freunden aus Gutenberg, hatten schon die Grills auf Grilltemperatur gebracht als der Bus aus Junkersdorf ankam. Die Kosten für das Grillfest übernahm ein privater Männerklub aus Junkersdorf mit dem Namen „die Jung Füchs„, die einen Vergleichskampf gegen den Männerklub „Jung Holz„ verloren hatten. In beiden Männerklubs spielten Sportkegler der SK 72 Junkersdorf.

1977

Wieder einmal musste der Kegelsportverein die Bahnanlage wechseln. Auf der Vierbahnanlage im Kegel Zentrum Wüst in Frechen fanden die Keglerinnen und Kegler eine neue Spielstätte. Zum ersten mal außerhalb von Junkersdorf. Für unsere Jugendliche begann eine schwere Zeit. Im gleichen Jahr wuchs der Verein auf 108 Mitglieder an. Eine stolze Zahl. Wir waren im Gau Mittelrhein eine gute Adresse mit hervorragendem Ruf. In der Saison 77/78 nahmen wir an den Ligenspielen im Gau Mittelrhein teil, mit 3 Damen- und 5 Herrenmannschaften. Das war einmalig zu dieser Zeit.

1978

Ein Jahr voller sportlicher "High Light's" Die I. Damenmannschaft in der Besetzung Anneliese Runkel, Elfriede Frauscher, Michaela Hellinchx und Helga Zimmer schaffte den Aufstieg in die Oberliga. Es ist die höchste Spielklasse im Gau Mittelrhein und die zweit höchste Spielklasse im Deutschen Kegler Bund e V. Der Verein wurde Mitglied in der 1962 gegründeten Dorfgemeinschaft Junkersdorf. Die Dorfgemeinschaft Junkersdorf setzt sich heute zusammen aus den drei Vereinen Große Junkersdorfer Karnevalsgesellschaft von 1973, der Maigesellschaft und der SKG Junkersdorf. In der Dorfgemeinschaft arbeitet eine Abordnung unseres Vereins mit, an der Gestaltung der Kirmes, dem Fest der Alten und in diesem Jahr unter anderem an dem Stadtteilfest 1050 Jahre Junkersdorf. In der Absicht, die Bürger für das Sportkegeln zu begeistern und Mitglied in unserem Verein zu werden, wurde ein „Trimm Dich Kegeln„ für Jedermann durchgeführt. Der Erfolg hielt sich in Grenzen.

1979

Die weibliche Jugendmannschaft in der Besetzung Susanne Höchler, Michaela Hellinchx, Christiane Rommerskirchen und Ilona Schollas belegten bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften den 3. Platz.

1980/81

Belegte Wilfried Bahn bei den Westdeutschen Meisterschaften bei der männlichen Jugend A den 8. Platz. 1981 Wieder einmal wurden die Kegelbahnen gewechselt. Es ging wieder zurück an den Ortsrand von Junkersdorf, auf die alte vertraute Bahnanlage im Junkersdorfer Kegelcasino.

1982

Wilfried Bahn konnte sich bei den Westdeutschen Meisterschaften der männlichen Jugend A um zwei Plätze verbessern. Er belegte den 6. Platz. Der Verein feierte sein 10 jähriges Jubiläum, mit einer sportlichen Veranstaltung und einem Festbankett. In einem sportlichen Vergleich, spielte unsere I. Damenmannschaft gegen den mehrmaligen Deutschen Meister Schwarz Gelb Aachen und die I. Herrenmannschaft gegen die Bundesligamannschaft von Blau Weiß Köln. Beide Gastmannschaften spielten mit ihren Europa- und Weltmeistern. Auf der anschliesenden Gala-Jubiläumsfeier im Pfarrheim von Junkersdorf, mit einem super Bankett und einem tollen Show-Programm wurden Elfriede Frauscher, Hans Groenenwald, Willy Deutsch und der Gau Vorsitzender Lory Radermacher mit der silbernen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Der 1. Vorsitzende Heinz Bahn erhielt die goldene Ehrennadel und Herr Graf Wolf Metternich wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

1983

Horst und Annemie Winkler, Mitglieder im Kegelsportverein übernahmen das Junkersdorfer Kegelcasino. Jetzt ging es den Vereinsmitgliedern so richtig gut, es fehlte an nichts. Doch leider nicht lange. Schon im August 1987 war auch hier wieder Schluss. Das Kegelcasino wurde für immer geschlossen und die Kegelbahnen entfernt.

1984

In Simmern, feierten wir mit den Mitgliedern des KSV Simmern eine 10 jährige Freundschaft. Nach dem sportlichen Teil, traf man sich zu einem großen Bankett im Bergschlösschen, an dem auch der Bürgermeister der Stadt Simmern Herr Wolfram Berg und Kölns Bezirksbürgermeister Herr Frisch teilnahmen.

1985

gewann die SKG Junkersdorf den sportlichen Vergleich um den Wanderpokal gegen den KSV Simmern zum dritten male hintereinander. Jetzt ging dieser Wanderpokal für immer an die Junkersdorfer Sportkegler. Einige von euch, werden sich noch an dieses Treffen mit unseren Freunden aus Simmern in Junkersdorf erinnern. Denn an diesem Samstagabend ging es mit dem Finchen quer durch Köln. Für unsere Gäste, die nicht das Finchen kennen, es handelt sich um einen Straßenbahnzug der Kölner-Verkehrs-Betriebe, aus der Zeit nach der Währungsreform. Dieser Straßenbahnzug ist in einen Partyzug umgebaut worden. In diesem Straßenbahnzug fehlt es an nichts. Für Musik, Getränke, Essen und Unterhaltung war bestens gesorgt und die Stimmung war wie gewohnt super. Nach einer Fahrt, kreuz und quer durch Köln, war die letzte Station ein Abstellgleis am Kölner Stadion. Hier verließ uns der Fahrer der KVB und wir feierten bis in die frühen Morgenstunden.

1985 bis 1989

Bei den Junioren wurde Wilfried Bahn 1. Mittelrhein Meister. Auf der Deutschenmeisterschaft in Kassel spielten Wilfried Bahn mit Elfriede Frauscher im Mix-Paarkampf. Im September 1987 musste der Sportkegelverein nach 4 Jahren die Kegelbahnen im Junkersdorfer Kegelcasino zum zweiten male verlassen. Im Sport Keglerheim Hürth wurde eine vier Bahnanlage angemietet. Hier durften wir verschiedene Pächter kennen lernen. Mit Resi und Schorsch Wabnitz hatten wir dann wieder das große Los gezogen und fühlten uns wieder wie zu Hause. Leider aber auch nur für sechs Jahre.

1990

Wieder ein sportliches High Light I. Damenmannschaft spielte als Sieger des Gau Mittelrhein MINI – CUPS in Eupen gegen den belgischen Vertreter Eupen um den Internationalen MINI – CUP. Für die Junkersdorfer Damen spielten Annegret Felten, Irmgard Fuhs, Monika Thelen und Helga Zimmer. Leider konnten sie den Cup nicht gewinnen. Aber für Teilnehmer und Schlachtenbummler bleibt dieser Wettkampf ein unvergessliches Erlebnis. Vor dem Start wurden die Spielerinnen beider Mannschaften namentlich vorgestellt und für sie die Nationalhymne beider Länder abgespielt. Das war schon was Besonderes für die aktiven.

1991

Auf der Deutschen Meisterschaft in Kassel spielten Monika Thelen im Juniorinnen Einzel und mit Wilfried Bahn zusammen im Mix-Paarkampf.

1992 bis 1996

Wieder ein sportliches High Light. der Verein feierte sein 20 jähriges Jubiläum und im gleichen Jahr mit der Dorfgemeinschaft Junkersdorf 1030 Jahre Junkersdorf. Mit einem großen Kegelturnier auf der Bahnanlage der Brühler Sportkegler wurde der sportliche Teil abgehalten. Höhepunkt war bei dieser Veranstaltung der Vergleichskampf unserer I. Herrenmannschaft gegen den amtierenden belgischen Mannschaftsmeister SK Eupen Mitglied im Belgischen Verband „Union Royal Belge de Quilleurs. Den Vergleich gewann sensationell unsere I. Mannschaft. Auf der abendlichen Gala-Feier wurden Leo Rommerskirchen, Helga und Harald Zimmer mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Zum Festzug durch Junkersdorf, stellte der Verein einen eigenen Festwagen, auf dem zwei Kegelbahnen im Kleinformat montiert waren. Eine Fußgruppe in den Trainingsanzügen des Vereins und unsere belgischen Freunde, begleiteten bei herrlichem Sommerwetter, den Wagen durch die Straßen von Junkersdorf.

1997 bis 2002

25 Jahre Sportkegeln in Junkersdorf. Auf den Kegelbahnen in Hürth fand ein nationaler Vergleich statt. Unsere Damen und Herrenmannschaften spielte gegen die Klubs aus dem alten Verein, Sport-Kegel-Gemeinschaft Köln Land und dem KSV Simmern. Am Abend fand im Junkersdorf Pfarrheim eine Gala-Vereinsfeier statt. In einem Showteil, spielten u. a. die von Funk und Fernsehen bekannte Kölner Show Band „die Räuber„ auf. Mit ihren Liedern, die weit über die Grenzen von Köln hinaus bekannt sind, holten sie alle Gäste von den Stühlen. Es war für alle Teilnehmer ein super unvergesslicher Abend.
In diesem Jahr gab es mal wieder ein sportliches High Light.
Der größte sportliche Erfolg unserer Herren. Gewinner des Mittelrhein-Pokals. Im Endspiel spielten unsere Herren gegen den Aufsteiger in die zweite Bundesliga CfK Rösrath. Die Herren gewannen das Endspiel und damit auch die Qualifikation, zur Teilnahme am Pokalwettbewerb des Westdeutschen Keglerverbandes. Zu diesem sportlichen High Light gibt es einen Eintrag von Sascha Winkler in der Vereinschronik, den ich ihnen gerne einmal vorlesen will. Ich zitiere. „ Was für ein Saisonabschluss für unsere I. Mannschaft. Am Sonntag den 25. Mai 1997 fand in Frechen das Pokalfinale statt. Nachdem die Ligensaison ihre Höhen und Tiefen hatte wurde sie mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte abgeschlossen. In einem hoch spannenden Finale gelang unserer Mannschaft eine Sensation. Mit einer guten Mannschaftsleistung und der tollen Stimmung beim Junkersdorfer Anhang gelang dieser Sieg gegen den Aufsteiger in die 2. Bundesliga CfK Rösrath. Nachdem man die Mannschaftstour als dreitägiges Trainingslager absolvierte, wurde die Stimmung schon auf Pokalniveau gebracht. Unser Willy versprach bei einem Sieg seinen Schnäuzer zu opfern. In Frechen angekommen wurde erst einmal von unserem Sponser Sport Box die Final Trikots verteilt. Dieter Schmitz unser Herrenwart legte dann in einer Mannschaftsbesprechung die Marschroute fest. Bei der hervorragenden Stimmung die hauptsächlich vom Junkersdorfer Anhang verbreitet wurde ging der 1. Block auf die Bahnen. Für uns spielten Wilfried Bahn 770 LP und Detef Giesselbach 727 LP. Für Rösrath Hubert Kumbe 733 LP und Dirk Klein 748 LP. Damit hatten wir einen Vorsprung von 16 LP. Der Mittelblock brachte dann die Vorentscheidung. Unsere Jungs Sascha Winkler 771 LP und Georg Thelen 718 LP holten gegenüber Paul Kläs 713 LP und Uwe Klötzke 672 LP einen Vorsprung von 120 LP heraus. Da Rösrath jetzt mit dem letzten Block alles auf eine Karte setzte, es spielten Rainer Ungruh 762 LP und Manfred Selge mit der Tagesbestzahl von 789 LP, wurde es noch eng. Aber durch die hervorragende Unterstützung der Junkersdorfer Fans holten Detlef Spies 703 LP und unser Oldie Helmut Wagener 738 LP, dies reichte zum Sieg. Endstand SK 72 Junkersdorf 4427 LP – CfK Rösrath 4417 LP. Nach der Siegerehrung musste Willys Schnäuzer herhalten. Zitat Ende. Ich denke das dieser Erfolg und auch die Eintragung von Sascha Winkler in die Vereinschronik, noch einmal ihren Beifall verdient hat.

2003

Wieder einmal musste der Kegelsportverein die Kegelbahnanlage wechseln. Jetzt ging es wieder nach Frechen, auf die Vereinseigene Anlage der Frechener Sportkegler.

Nachbetrachtung von Harald Zimmer

Das der Mitgliederschwund im Kegelsport, nicht nur in unserem Verein, sondern allgemein zugenommen hat. Als ich in den 80. Jahren Bezirkssportwart im Bezirk 2 des Gau Mittelrhein war, war man noch davon überzeugt die Sportart „Kegeln„ in den olympischen Wettkampf zu bekommen. Unser damaliger 1. Vorsitzende im Gau Mittelrhein Lory Radermacher und auch Präsident der NPA-Schere, war davon fest überzeugt, das diese Sportart olympisch werden kann. Was daraus geworden ist wissen wir alle. Es fehlt heute in den Vereinen an Mitgliedern und vor allem am Nachwuchs. Der Mitgliederschwund im Sportkegeln ist groß, Bahnanlagen werden überall im Lande abgebaut. Um das zu stoppen und den Kegelsport attraktiver zu machen arbeiten zurzeit aktive Kegler an einer Strukturreform. Wir alle sind gespannt was diese Sportler für Vorschläge erarbeitet haben. Bestimmt ist das keine einfache Aufgabe. Denn schon mehrmals hat die Spielleitenden Stelle das Spielsystem, die Mannschaftsstärken und das Wertungssystem verändert um den Kegelsport allgemein attraktiver zu machen, leider blieb der große Erfolg bis heute aus. Auch der mehrmalige Kegelbahnwechsel, ist an unserem Verein nicht spurlos vorbei gegangen. Ohne eine Sportstätte, im direkten Einzugsbereich von Junkersdorf, ist es schwer auf sich aufmerksam zu machen und um neue Mitglieder zu werben. So liegt die Zahl unserer Mitglieder zurzeit bei 12 aktiven und 30 inaktiven. In den 40 Jahren haben wir viele sportliche Erfolge gefeiert und gesellschaftliche Events abgehalten. Es gab Aufstiege zu feiern und Abstiege zu verarbeiten und auch, das Scheitern bei überörtlichen Meisterschaften mussten hingenommen werden. Über viele Jahre stellte der Verein Sportlerinnen und Sportler für die Auswahlmannschaften des Gau Mittelrhein zu Wettkämpfen gegen Internationale Gegner. z.B. Frankreich, Luxemburg, Belgien, Holland als auch zu den in jedem Jahr stattgefundenen fünf Gaue Vergleichskämpfen im WKV ab. Für unsere Teilnehmer waren diese Wettkämpfe immer tolle High light. In den 40 Jahren Sportkegeln wurde unser Verein von nur vier Vorsitzenden geführt. Für jeden Vorsitzenden stand das sportliche Geschehen im Vordergrund, wobei der gesellschaftliche Teil nicht vernachlässigt wurde. So waren die Treffen mit dem KSV Simmern, den Vereinsfeiern, Vereinstouren, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, Neujahrsempfängen und die von mir schon angesprochenen Jubiläumsfeiern, unvergessliche Höhepunkte im Vereinsleben unserer Vereinsmitglieder und Ehrengästen. Am Schluss meines Rückblickes, über 40 Jahre Sportkegeln in Junkersdorf, möchte ich mich an dieser Stelle und stellvertretend für alle Mitglieder des Vereins, den Vorstandsmitgliedern und ehrenamtlichen Helfern für ihre Arbeit in den vergangenen 40 Jahren danken und wünsche der jetzigen Vereinsführung viel Glück und Erfolg für die nächsten Jahre.

2008

Ein Tagesausflug mit dem Bus zum Marienfeld, von dem es einen schönen Ausblick auf den Papsthügel gibt. Danach waren wir zu Gast in der Villa von Graf Berge von Trips. Eine Besichtigung des Museums für Rennsportgeschichte unter der Führung von Reinhold Luis rundete den Besuch ab. Der Tagesausflug endete in Hürth, im Lokal von Schorch und Resi, mit einem rustikalen Abendessen.

2011

Ein Tagesausflug mit dem Zug an die Ahr, mit einer Führung durch den Regierungsbunker und einer Weinprobe in Anwesenheit der Weinkönigin im schönen Ort Wallporzheim. Am späten Nachmittag wurde sich dann noch auf dem Weinfest in den Straßen von Wallporzheim vergnügt, bis uns der Zug wieder nach Köln brachte. Die I. Herrenmannschaft stand im Endkampf um den Gau Mittelrheinpokal. Mit dabei die Klubs von KSC Kerpen, KSG Langenfeld, KSK SG 31 Aachen 2. Es reichte leider dieses mal nur zum 4. Platz.

Aufarbeiten von Vera u Jürgen

Leider kann ich ihnen, von keinen großen High Light aus den letzten 10 Jahren berichten.